Anleitung zum Architekurturnen

1 Stress und Frust abbauen - mit dem EIFFELTURM

Vorbereitung.
Dafür stellen wir uns mit parallelen Beinen hin, Rücken gerade, Arme hängen seitlich. Wir schließen die Augen und atmen. 5 mal tief in den Bauchraum. Sie können die Hand auf den Bauch legen und fühlen wie er heraus- und wieder hereingeht. 

Als nächstes denken Sie an den Eiffelturm. Stellen Sie sich seine Statur, seine Statik vor und stellen Sie ihn nach. Sie öffnen die Beine, die Arme hängen seitlich herab. Schließen Sie gern die Augen und atmen sie noch einmal ruhig in den Bauchraum. Bei der nächsten Einatmung heben Sie die Arme seitlich nach oben, fassen Sie die Hände und schauen Sie zur Spitze des Eiffelturms. Halten Sie die Luft an und spüren Sie die Streckung in der 2. Etage des Eiffelturmes – Ihres Bauchraumes. Mit der Ausatmung führen Sie die Arme wieder nach unten. Und schwingen sie mit der nächsten nach oben. Das machen Sie 5x.

2 Den eigenen Raum wahrnehmen und öffnen - mit einem Satteldach

Hier geht darum unseren Raum - unser Material zu spüren, aus dem wir sind und es weit zu machen und ihm Platz zu gewähren.
Dafür bedienen wir uns des Bildes eines Satteldaches auf einem Haus. Es hält einen Raum unter sich und das werden wir nachempfinden.

Wir gehen dazu zunächst in die Hocke. Die Hände setzen wir auf den Boden. Wir führen sie nach vorn und bilden durch unseren Po den First.  Lassen Sie den Kopf hängen und spüren Sie Ihre Statik. Spüren Sie den Raum, den Sie überdecken. Und nun atmen Sie. 5x.

Wenn Sie das getan haben kommen sie zur Hocke zurück. Bleiben Sie kurz so und nehmen Sie diesen Raum in Ihren Armen mit nach oben. Halten Sie ihn vor sich und atmen sie in den Bauchraum. Mit dem nächsten Einatmen öffnen Sie Ihre Arme und damit Ihren Raum. Spüren Sie, wie der Raum sich ausweitet und Sie Möglichkeiten wahrnehmen lässt. Dabei machen Sie ein befreiendes Geräusch – AAAAAHHHH.

Bleiben Sie kurz noch eine Weile so stehen und atmen noch 2x ein. Senken Sie nun die Arme.

3 In Kontext - mit der Sydney Opera

Hier geht es uns darum, mit Hilfe der Sydney Opera unseren eigenen, und nun geweiteten und bewusst wahrgenommenen Raum in einen Kontext zu legen. 

Die Opera verfügt über Schalen und genauso wie diese wollen wir mit dieser letzten Übung zusammen in einer Gruppe dieses Bild nachstellen. Finden Sie sich in einer Gruppe bis 5 Personen zusammen und bilden Sie die Form der Sydney Opera nach. Spüren Sie Ihren eigenen Raum und die Energie des anderen. Bleiben Sie ein paar Atemzüge so stehen.

Lächeln Sie. :-) Viel Spaß beim Probieren.